Hardcorewanderung entlang der Münzkirchner Grenze und 1. Maiwanderung

Das Wandern ist des Turners Lust – und das bewiesen wir in den letzten beiden Wochen gleich doppelt!
Im April führte uns Jakob Humer auf eine 34km lange „Hardcorewanderung“ mit ca 800 Höhenmetern entlang der Münzkirchner Grenze – querfeldein durch unsere tolle Heimat: Entlang von Bächen, durch Wälder, und viel mehr Sumpfgebiet als wir je für möglich gehalten hätten. Das Motto „lerne deine Heimat kennen“ wurde dabei voll ausgekostet – so manche Ecken waren vielen von uns neu. Dank des tollen Versorgungstruppes hielten auch alle 15 Wanderer bis zum Schluss beim Gasthaus Wösner durch!

Etwas gemütlicher bzw. kinderfreundlicher ging es bei der traditionellen 1. Maiwanderung her: Bei Kaiserwetter wanderten wir – wie immer bei Wanderwart Volker Hofer nicht auf dem schnellsten, dafür dem schönsten Weg – nach Raad / Pieredt zur ehemaligen Fischerhütte, wo seit 120 Jahren ein hydraulischer Widder für die Wasserversorgung eines Hofes zuständig ist, den wir uns erklären ließen, bevor es zum gemütlichen Teil beim Gasthaus Wurmsdobler überging.

Danke an unsere Wanderführer für eure kreativen Ideen – wir sind auf die nächsten Wanderungen gespannt!

1. Maiwanderung 2024

Nachdem die Herbstwanderung letztes Jahr ein stark verbesserungswürdiges Wetter an den Tag legte, entschädigte uns der Wettergott diesmal mit Sonnenschein und adäquaten Wandertemperaturen.

26 Wanderer und drei Hunde machten sich bei der diesjährigen Maiwanderung auf den Weg nach Kopfing.

Unser eigentliches Ziel war jedoch Neukirchendorf. Dort wurden wir nämlich von unserm Turnbruder Lang Hubert eingeladen, seine Landwirtschaft zu besichtigen.

Die Strecke nach Neukirchendorf wählen wir folgendermaßen: Ölstampf, Fichtstraße, Danratherstaße, Danratherholz, Prackenberg, Leimet, Au, Fa. Grömer, Überquerung des Aubaches über Stock und Stein, Neukirchendorf.

Dort begrüßte uns die Familie Lang vulgo Litzlbauer und zeigte uns ihren außergewöhnlichen Hof und die Landwirtschaft.

Die erste Station waren die erst einige Wochen alten Lämmchen. Diese eroberten im Nu unser Herz und begeisterten besonders die Kinder.
Der Hausherr erklärte uns wie die Landwirtschaft mit Schafen funktioniert, dass es Milchschafe und Fleischschafe gibt, wie diese gezüchtet und unterschieden werden.

Hubert hat auf seinem Hof und in seien Wäldern einige fremdartige Bäume stehen. Im Schatten eines riesigen Sequoiabaumes erklärte er uns seinen Handel mit Schmuckreisig. Hierzu muss Hubert auf die Bäume klettern und die Äste und Zweige entfernen. Diese verkauft er dann an Gärtereien welche diese dann zu Gestecken oder Adventkränzen weiterverarbeiten.

Übrigens: Der ca. 40 Meter hohe Sequoiabaum, also Mammutbaum, ist erst 35 Jahre alt und schon ein Riese. Diese Bäume können 3500 Jahre alt, über hundert Meter hoch und einen Stammumfang von 30 Metern erreichen. Der Sequoia gehört zu den größten Bäumen der Erde

Nach der Besichtigung der Lufttrocknungsanlage für das Futter gab es eine Schafmilchverkostung. Fast alle Wanderer probierten die Milch und waren überrascht. Den Geschmack beschreiben viele als angenehmen und neutral. Einige konnten den Unterschied zur Kuhmilch nicht erkennen.

Zum krönenden Abschluss wurde im wunderschönen Hof noch kulinarisch aufgetischt. Die Familie Lang verwöhnte uns mit Schafwurst, Schafkäse, Schafmilchaufstrichen und köstlichen, süßen Buchteln.

Dann mussten wir uns leider losreißen und weiterwandern, da der Wirt auf uns wartete. Wir bedankten uns bei er Familie Lang und zogen weiter.

Über Ruholding, Dobl, dem Götzenberg, Götzendorf gelangten wir zum Postwirt zu Kopfing.

Dort verbrachten wir noch einige gemütliche Stunden im Biergarten.

Ich möchte mich hier im Turnerbrief nochmal herzlich bei Lang Hubert und seiner Familie für die interessante Führung und tolle Bewirtung bedanken. Wir kommen sehr gerne wieder!!!

Hofer Volker

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